120x600

BZÄK-Forderung an die neue Bundesregierung: GOZ-Novelle nicht aus dem Bema rekrutieren

Berlin, 15.10.2009 - 

Mit verhaltenem Optimismus sieht die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) auf die anstehenden gesundheitspolitischen Gespräche und Verhandlungen mit der neuen Bundesregierung. Dazu haben auch die Ankündigungen beigetragen, die Kanzlerin Angela Merkel im Vorfeld der Wahl in einem Interview (mit der „Ärztepost“) abgegeben hatte. Die Kanzlerin hatte darin „eine Kultur des Vertrauens und des Verantwortungsbewusstseins im Gesundheitswesen“ angemahnt und weiter festgestellt: „Die Selbstverwaltung der Ärzte und Zahnärzte muss eine starke Interessensvertretung ihrer Mitglieder bleiben. Im konstruktiven Dialog mit allen Beteiligten werden wir die notwendigen Anpassungen bei der Novellierung der Gebührenordnungen vornehmen.“

Für den BZÄK-Präsidenten Dr. Peter Engel gilt es auf dieser Basis, das Gesundheitssystem angesichts der Demographie und des Strukturwandels für die Zukunft nachhaltig zu gestalten. Für die anstehende Novellierung der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) sieht Engel die erste Prämisse darin, „dass eine GOZ nicht aus dem Bema rekrutiert werden kann, sondern als umfängliche gesamte Zahnheil kunde in einem neuen Leistungskatalog beschrieben sein muss, so, wie wir es in der Honorarordnung der Zahnärzte (HOZ) bereits getan haben“. Die sogenannte „Öffnungsklausel“ (§2a GOZ) sowie die Verankerung der Mehrkostenregelung des SGB V müssten in der zuletzt vorgelegten Form aus rechtlichen und fachlichen Gründen gestrichen werden. Dringenden Handlungsbedarf im Hinblick auf die Ausbildung und die Sicherung des beruflichen Nachwuchses sieht der BZÄK-Präsident auch bei der Verabschiedung der novellierten Approbationsordnung Zahnmedizin. Darüber hinaus gelte es verstärkt, einer Schablonen- oder Einheitsmedizin vor dem Hintergrund mangelnder Ressourcen Einhalt zu gebieten. Eine rein ökonomische Sichtweise der Medizin belaste Ärzte, Zahnärzte und Patienten gleichermaßen. Gleichzeitig bestehe die Gefahr, dass Professionsfremde den Wachstumsmarkt Gesundheit in reiner Profitorientierung besetzten. Mediziner, Zahnmediziner und Patienten verkämen dabei zur bloßen Randerscheinung. Dr. Peter Engel: „Wir können und wollen nicht zu Erfüllungsgehilfen ökonomischer Vorgaben degradiert werden.“ 

Presse-Kontakt

Jette Krämer
Chausseestraße 13
10115 Berlin
Tel: +49 30 / 40005 - 150
Fax: +49 30 / 40005 - 159
E-Mail: presse@bzaek.de

 

Zahnarztsuche im Internet

Arztsuche Arztsuche in Mecklenburg Vorpommern Arztsuche in Berlin Arztsuche in Brandenburg Arztsuche in Sachsen Anhalt Arztsuche in Sachsen Anhalt Arztsuche in Sachsen Arztsuche in Thüringen Arztsuche in Bayern Arztsuche in Baden Württemberg Arztsuche in Saarland Arztsuche in Rheinland Pfalz Arztsuche in Hessen Arztsuche in Nordrhein Westfalen Arztsuche in Niedersachsen Arztsuche in Bremen Arztsuche in Hamburg Arztsuche in Schleswig Holstein

Aug 18, 2009
Die biomechanische Rolle periimplantärer Trabekularstrukturen während der vertikalen Lasteinleitung .
Implantate ... weiterlesen

 

Aug 24, 2009
Der Vergleich des marginalen Knochenverlusts von Totalprothesen-tragenden Implantaten bei zwei verschiedenen Befestigungstypen während einer Belastungszeit von 36 Monaten.
Zahnersatz ... weiterlesen

 

Jul 20, 2009
Eine Bewertung der Korrelation von Implantatstabilität und Knochendichte bei konventioneller Implantatbettaufbereitung und Osteotom-Technik bei frischen Kadavern. .
Implantat Behandlung ... weiterlesen

 

Jul 01, 2009
Bewertung der Knochenheilung nach sofortiger und später Einbringung eines Zahnimplantats.
Implantologie ... weiterlesen

 

 

Anzeigen:

 

 

Implantat Zahnarzt Presse News

Sep 11, 2009
„Gesund beginnt im Mund – krank sein oftmals auch“ Am 25. September findet in Deutschland zum 19. Mal der "Tag der Zahngesundheit" statt...
Zahnärzte Kammer Pressemeldung ... weiterlesen

 

Aug 26, 2009
Colgate und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) veranstalten zum neunten Mal den „Monat der Mundgesundheit“ am Mittwoch, den 26. August 2009 veranstaltete die Bundeszahnärztekammer in Kooperation mit der Colgate-Palmolive GmbH
Pressemeldung ... weiterlesen

 

Jul 30, 2009
Eine Information der Bundeszahnärztekammer Influenzaviren werden hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die Inkubationszeit des H1N1 Influenza-Virus beträgt ähnlich wie bei der saisonalen Influenza ein bis vier Tage.
Pressemeldung ... weiterlesen