Die Implatation OP-ein einfacher Eingriff?

 

Vorbereitung einer Implatation


Nachdem die Notwendigkeit eines Implantates vom Arzt fesgestellt wurde, gilt
es sich darauf auch vorzubereiten. Die Implatation OP ist heutzutage nichts
mehr ungewöhnliches und sollte desswegen auch nicht mit Angst oder Zweifeln
behaftet sein, denn nach einer solchen Operation hat man ein Stück neues
Lebensglück.
Was man selber tun kann bevor es an die Operation geht? Man sollte den Tag
vorher verbringen wie jeden anderen Tag im Leben auch, aber es ist wichtig,
dem behandelndem Arzt eine Liste von Medikamenten zu machen, die man täglich
einnimmt, oder auch am Tag der Operation einnimmt. Falls man nämlich zum
Beispiel ein Naturheilmittel einnimmt, das bestimmte Enzyme enthalten kann
die gegen Schwellungen helfen sollen, wäre es möglich, dass hierdurch
Blutungen entstehen, die man dann nur schwer stillen kann.
Auch sollte man an dem Tag der  Implatation OP unbedingt die Einnahme von
Tabletten, die Aspirin enthalten, vermeiden.
Wenn keine Narkose für die Operation geplant ist, ist es durchaus sinnvoll
vorher etwas Nahrung zu sich zu nehmen, denn das wirkt beruhigend. So
vorbereitet steht einer geglückten Implatation OP nichts mehr im Wege und
man kann beruhigt dem entgegensehen, was einen erwartet. Der Arzt klärt
einen auch über Risiken und das zu erwartende Ergebnis auf, so dass man
nicht ins kalte Wasser geworfen wird.

Die Implantation OP


Bei einer Operation können natürlich Risiken auftreten,aber gerade desswegen
gibt es den speziell geschulten Implantologen, der diese Risiken minimiert.
Ein Patient kann während der Einheilungsphase den falschen Sitz eines
Implantats nicht feststellen. Desswegen ist es wichtig dass es in der
richtigen Position und vor allen Dingen, in der richtigen Stellung
eingesetzt wird.
Darauf achtet der Implantologe und auch auf die richtige Hygiene vor und
während der Operation.
Es können auch Blutungen auftreten während des Eingriffes, wenn zum Beispiel
ein Blutgefäss verletzt wird, aber ein geschulter Implantologe weiss diese
zu stoppen und es besteht kein Risiko für den Patienten.
Der Implantologe wird einen darüber auch vor des Eingriffs ausreichend
informieren.
In seltenen Fällen ist auch die Schädigung von Nerven möglich, die aber nur
äusserst selten irreparabel sind.
Im Kieferbereich befinden sich lediglich zwei Nerven, die durch die
Implatation OP geschädigt werden könnten.
Dies sind der Zungennerv und der Unterkiefernerv. Der Zungennerv ist für
Sprache, sowie auch für den Geschmack zuständig.
Der Unterkiefernerv ist für das Gefühl in den Lippen verantwortlich.
Aber dies sind Risiken,die nur sehr selten auftreten können. Das Gefühl,
wieder einen dauerhaft vorhandenen und von den anderen Zähnen nicht zu
unterscheidenden Zahn im Mund zu haben, ist durch nichts aufwiegbar.
Auch sollte man sich an das Alkoholverbot und das Rauchverbot während der
ersten drei Tage halten und die Einnahme von Koffein und Milchprodukten
reduzieren.
Heisse oder säurehaltige Getränke, wie Orangensaft, sollten auch nicht zu
sich genommen werden, da sie das geronnene Blut auflösen könnten.



Nach der Operation


Nachdem die Implatation OP erfolgreich durchgeführt wurde, gibt es natürlich
ein paar einfache Sachen zu berücksichtigen.
Man sollte sich nicht selbst ans Steuer setzen um den Weg nach Hause
anzutreten, vor allen Dingen dann, falls man Medikamente eingenommen hat.
Falls ein Tupfer auf die Wunde gelegt wurde, sollte man diesen auch noch
ungefähr eine Stunde durch Zusammenbeissen der Zähne fixiert lassen,aber
dann entfernen.
Es ist ganz normal, dass leichte Schmerzen auftreten, aber es steht jedem
frei gegen diese Schmerzen ein Schmerzmittel zu nehmen.
Man sollte nach der Operation keine schweren Arbeiten verrichten oder gar
Sport treiben, da dadurch das Risiko von Nachblutungen erhöht wird.
Die Zahnpflege sollte wie gewohnt fortgesetzt werden, natürlich mit
Rücksicht auf die vorhandene Wunde.
Sollte nach drei bis vier Tagen nach der Operation eine Infektion
auftreten,die sich durch einen pochenden Schmerz bemerkbar macht, unbedingt
den Arzt aufsuchen.

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