Der Knochenaufbau für ein Implantat


Ursachen für Implantate


Bereits im Kindesalter sind Sie mit der altbewährten Regel konfrontiert
worden, wie wichtig es ist sich nach jeder Mahlzeit die Zähne zu putzen.
Unzureichende Zahnpflege insbesondere Speisereste, die nach dem Verzehr im
Mundraum zurück bleiben, bieten einen guten Nährboden für Bakterien. Diese
greifen den Zahnschmelz an und verursachen Karies. In zahlreichen Fällen
können die Mängel noch beim Zahnarzt durch Füllungen behoben werden, doch in
besonders extremen Fällen muss sogar der ganze Zahn heraus genommen werden
und durch ein Implantat ersetzt werden. Hierbei ist der Karies teilweise
sogar so weit fortgeschritten, dass der Knochen bereits angegriffen ist,
sodass keinerlei Halt als Fundament für das Implantat besteht, welches
eingesetzt werden soll. In diesem Fall müssen Sie sich als Patient einer
langwierigen und schmerzhaften Prozedur unterziehen. Der Zahnarzt wird Ihnen
ein neues Fundament schaffen, in dem er einen Knochenaufbau vollzieht. In
den meisten Fällen ist dieses Eintreten selbst verschuldet, weil die
Patienten die Behandlung auch nicht zuletzt aus Angst vor der Prozedur beim
Zahnarzt heraus zögern und somit die Mängel des Zahnes weiterhin
begünstigen. Deshalb sollten Sie bei jeglicher Art von Zahnschmerzen immer
schnellst möglich den Zahnarzt aufsuchen und sich behandeln lassen. Dies
erspart Ihnen in den meisten Fällen den aufwändigen Knochenaufbau. Dem
gegenüber stehen auch unverschuldete Fälle, denn es gibt ebenso Menschen,
die aufgrund ihrer Veranlagung empfindliche Zähne haben, die trotz
ausreichender Zahnpflege immer wieder kariös werden. Trotzdem sollten
insbesondere in diesen Fällen von Ihnen präventive Maßnahmen unternommen.
Darunter fällt, dass Sie mindestens jedes halbe Jahr einen Kontrolltermin
bei ihrem Zahnarzt machen sollten. Des weiteren können Implantate und
Maßnahmen des Knochenaufbaus ein Resultat des Alters sein. Weitere Ursachen
sind außerdem Entzündungen insbesondere Wurzelentzündungen. Hierbei können
die Bakterien und der Eiter der Entzündung den Knochen weg schmelzen und
zerfressen, sodass ein neuer Knochen für ein Implantat aufgebaut werden
muss.

Der Knochenaufbau

Für den Knochenaufbau benötigt der Zahnarzt Material. Dieses Material kann
sowohl künstlich sein, als auch von ihrem Körper selbst. Die natürlichen
Materialien werden dann aus anderen Stellen ihres Körpers entnommen und in
ihrem Ober- oder Unterkiefer eingepflanzt. Das körpereigene Material bietet
für Sie den Vorteil, dass ihr Körper auf keinen Fall allergisch oder in
abstoßender Weise auf den Knochenaufbau reagieren wird. Bei körperfremden
Materialien kann hingegen eine abstoßende Reaktion des Körpers eintreten.
Sollten Sie also ein Mensch sein, der zahlreiche Allergien aufzeigt oder
allgemein ein schwaches Immunsystem aufweist, so sollten Sie ihren Zahnarzt
bei einem solchen Falle darauf aufmerksam machen, sofern er dies nicht von
selbst anspricht.

Das körpereigene Material zieht andererseits natürlich
auch einen Nachtteil mit sich, denn dieses muss Ihnen an einer anderen
Stelle ihres Körpers entnommen werden. Somit müssen Sie sich einer weiteren
Prozedur, zum Beispiel am Knie aussetzen. Je nachdem, was für ein Mensch und
wie belastbar Sie sind, kann diese Maßnahme Sie überfordern. Dies wird
nämlich in den meisten Fällen mittels einer Vollnarkose durchgeführt und
verlangt häufig gleichzeitig, dass Sie im Krankenhaus stationär behandelt
werden. Egal für welches Material Sie sich letztendlich durch die Beratung
ihres Zahnarztes entscheiden, in beiden Fällen wird durch das Zusatzmaterial
ein neues Fundament für das Implantat geschaffen. Nur mittels diesem
Material kann das Implantat im Kiefer befestigt werden und sicher seiner
Aufgabe, dem Zerkauen der Nahrung nachkommen.

Knochendehnung als Knochenaufbau

Eine relativ neue Variante ihr Knochenmaterial für ein Implantat zu
erweitern, besteht in der Knochendehnung. Hierfür wird der Kieferknochen
gespreizt. Dieser Vorgang wird ebenfalls in einer Operation vollzogen und
verlangt mehrmalige Eingriffe. Bei jedem Eingriff wird der Knochen weiter
gedehnt. Durch diese Dehnung wird die Neubildung des Knochens auf natürliche
Weise hervorgerufen. Dies ist mittels einem einfachen Armbruches zu
vergleichen. Hierbei wirken ebenfalls die natürlichen selbstheilenden
Prozesse, die einen neuen Knochen bilden.

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